DER MAGIER
Berufung

DER MAGIERberufung

Primäre Bedeutung

außergewöhnliche GelegenheitEntfaltung von Talentenneue RolleUnternehmungHandwerkKonzentrationAnerkennung

Umgekehrte Bedeutung

ungenutzte FähigkeitenZersplitterungPlanlosigkeitmangelndes Selbstvertrauenleere Versprechungen

Beschreibung

Bei der Arbeit ist der Magier die Karte der Verwirklichung und zugleich der unangenehmste Spiegel im ganzen Deck, denn er nimmt dir auch die letzte Ausrede.

Schau dir die Karte genau an, wo ein Mann hinter einem Tisch steht, eine Hand erhoben, die andere auf den Boden zeigend, als wollte er sagen, dass eine Idee allein nichts wert ist, solange sie nicht hierher gebracht wird, wo sie schiefgehen kann, wo man sie anfassen kann und wo man dafür ausgelacht werden kann.

Und jetzt schau dir seinen Tisch an und zähle, was darauf fehlt – nichts, denn dort liegen der Stab, also der Wille, der Kelch, also die Leidenschaft, das Schwert, also dein Wissen und deine Klarheit, und die Münze, also das Geld, die Zeit und die Übung, also alle vier Werkzeuge, mit denen man in dieser Welt etwas erschaffen kann.

Deshalb ist der Satz, den du seit Monaten wiederholst – dass du es tun wirst, wenn du Zeit dafür hast, wenn das Kapital zusammenkommt, wenn du noch diese eine Ausbildung machst, wenn du den Schwung dafür bekommst –, einfach nicht wahr, und das weißt du auch, aber solange etwas fehlt, hast du eine perfekte Ausrede, um dich nicht beweisen zu müssen.

Die schwebende liegende Acht über seinem Kopf bedeutet, dass die Energie nicht vorher kommt, sondern mittendrin, das heißt, die Arbeit bringt die Lust, und nicht die Lust die Arbeit – wer also darauf wartet, zuerst Begeisterung zu haben, wird ewig warten.

Aber das Wichtigste sind seine beiden Hände, denn er ist nicht die Quelle, sondern der Kanal, und in dem Moment, in dem jemand von sich glaubt, er selbst sei die Kraft, wird er sofort zum Scharlatan: dieselben Worte, dasselbe Auftreten, nur dass nichts mehr durch ihn hindurchgeht – dein Talent ist nicht dein Verdienst, sondern deine Aufgabe.

Die sich um seine Taille windende Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt, bedeutet, dass dieser Mensch sich selbst zusammenhält: nicht sein Chef, nicht die Frist und nicht die Ermutigung anderer hält ihn zusammen, sondern er selbst – und wenn dich jetzt niemand fragt, was du heute gemacht hast, dann ist diese Karte genau für dich.

Plane heute nicht weiter, sondern erledige eine einzige Sache von dem, worüber du sprichst.

Botschaft

Alles liegt auf dem Tisch, und ich möchte, dass du dir das heute Abend endlich eingestehst, denn es fehlt nichts.

Schau dir die Karte genau an, wo ein Mann hinter einem Tisch steht und mit seinem Körper eine gerade Linie zwischen Himmel und Erde zieht: Seine rechte Hand hält einen weißen Stab hoch, seine linke Hand zeigt nach unten, als wollte er sagen, dass eine Idee an sich nichts wert ist, solange sie nicht jemand hierher bringt, wo sie auch schiefgehen kann, wo man sie anfassen kann und wo man sogar dafür ausgelacht werden kann.

Und jetzt schau dir seinen Tisch an und zähle, was darauf fehlt, denn es fehlt nichts: Dort liegt der Stab, also der Wille, der Kelch, also die Leidenschaft, das Schwert, also dein Wissen, und die Münze, also das Geld, die Zeit und die Übung – alle vier Werkzeuge, mit denen man in dieser Welt alles erschaffen kann.

Deshalb ist der Satz, den du seit Monaten wiederholst – dass, wenn du Zeit dafür hast, wenn das Kapital zusammenkommt, wenn du noch diese eine Ausbildung machst, wenn du den Schwung dazu bekommst –, einfach nicht wahr, und das weißt du tief in dir auch, nur ist es unangenehm zu wissen, denn solange etwas fehlt, hast du eine perfekte Ausrede, dich nicht messen zu müssen.

Und beachte die liegende Acht über seinem Kopf, das Zeichen der Unendlichkeit, denn es besagt, dass die Energie nicht davor kommt, sondern mittendrin: Die Arbeit bringt die Lust, und nicht die Lust die Arbeit, wer also darauf wartet, eines Morgens begeistert aufzuwachen, wird ewig warten.

Es gibt jedoch etwas, das ich aussprechen muss, denn das ist das Herz dieser Karte, und es wird auch dich schützen: Schau dir noch einmal seine beiden Hände an, denn er ist nicht die Quelle, sondern der Kanal, ein Rohr, durch das etwas fließt – und in dem Moment, in dem jemand von sich glaubt, er sei die Kraft selbst, bleiben alle seine Bewegungen gleich, nur dass nichts mehr durch ihn hindurchgeht.

Dein Talent ist nicht dein Verdienst, sondern deine Aufgabe, deshalb besitze es nicht, sondern lass es durch.

Und schau dir die Schlange an seiner Taille an, die sich in den eigenen Schwanz beißt, denn dieser Mann hält sich selbst zusammen: Nicht sein Chef, nicht die Frist und nicht die Ermutigung anderer halten ihn zusammen, sondern er selbst – wenn dich also jetzt niemand fragt, was du heute gemacht hast, dann musst du es tun, ohne dass jemand zuschaut.

Plane heute nicht weiter, lies kein weiteres Buch darüber und besprich es nicht mit noch einer Person, sondern erledige eine einzige Sache von dem, worüber du seit Wochen sprichst – dein Tisch ist voll, und alles, was dazu nötig ist, ist, dass du deine Hand hebst.

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Angyalságok