DAS RAD DES SCHICKSALS
Finanzen

DAS RAD DES SCHICKSALSfinanzen

Primäre Bedeutung

Günstige Wendungneue QuelleGlücksich ändernde SituationMöglichkeitsich verbessernde Phase

Umgekehrte Bedeutung

schlechtes TimingStagnationWiderstandverpasste Chance

Beschreibung

Im Bereich der Finanzen ist DAS RAD DES SCHICKSALS die Karte der Zyklen: Geld wächst nicht geradlinig, sondern in Wellen.

Schau dir die Karte genau an, wo ein riesiges Rad am Himmel kreist, oben sitzt eine blaue Sphinx mit einem Schwert in der Hand, auf der rechten Seite klettert eine Figur nach oben, und auf der linken Seite gleitet eine Schlange nach unten – und beachte, dass dies gleichzeitig geschieht.

Diese Karte gehört zum Jupiter, dem Planeten des Überflusses und der Expansion, daher ist es eine gute Nachricht: Eine Wendung steht bevor, und zwar eine nach oben. Etwas öffnet sich, eine Möglichkeit, ein unerwartetes Einkommen, eine Tür, von der du nichts wusstest.

Aber jetzt kommt die wahre Lehre der Karte, und diese ist wichtiger: Das Rad dreht sich auch, wenn es gut läuft. Deshalb ist nicht die Frage, was du im knappen Monat tust, sondern was du im überreichen Monat getan hast – die Reserve entsteht nämlich nicht in schwierigen Zeiten, sondern in guten, nur dann spürst du ihre Notwendigkeit nicht.

Wer am Rande des Rades lebt, für den ist jeder Monat ein Kampf um Leben und Tod. Wer eine Mitte aufgebaut hat – eine Reserve, Wissen, ein Einkommen, das nicht von einer einzigen Quelle abhängt –, für den bleibt derselbe schlechte Monat nur ein schlechter Monat.

Schau dir jetzt die vier Ecken an, wo vier geflügelte Gestalten in den Wolken lesen und nicht auf das Rad schauen. Warte nicht auf dein Glück: Glück ist eine drehende Sache, Wissen hingegen bleibt deins.

Auf dem Rad sitzt eine Sphinx mit einem Schwert – das Schwert ist die Unterscheidung: Es trennt das, was wirklich geschieht, von dem, was du dir dazu vorstellst. Ein schlechter Monat bedeutet nicht, dass „es nie besser wird“. Es ist nur ein schlechter Monat.

Und beachte die Buchstaben am Rand des Rades: In eine Richtung gelesen TAROT, in die andere Richtung ROTA – also Rad. Derselbe Kreis, dieselben Buchstaben, zwei Richtungen, zwei Bedeutungen. Dasselbe Jahr kann auch als Misserfolg und als Wendepunkt erzählt werden – du lügst mit keiner der beiden Versionen, du entscheidest nur, in welche Richtung du dich auf den Buchstaben begibst.

In umgekehrter Position schiebst du alles auf das Glück. Wer so lebt, dem gehören weder sein Misserfolg noch sein Erfolg – und so lernt er nie etwas aus beidem.

Botschaft

Die Reserve entsteht nicht in schwierigen Zeiten. Sie entsteht in guten Zeiten – nur dann spürst du ihre Notwendigkeit nicht.

Sieh dir die Karte genau an, auf der ein riesiges Rad am Himmel kreist, Buchstaben laufen am Rand entlang, oben sitzt eine blaue Sphinx mit einem Schwert in der Hand, auf der rechten Seite klettert eine Figur nach oben, und auf der linken Seite gleitet eine Schlange nach unten – und beachte: alles gleichzeitig.

Diese Karte gehört zum Jupiter, dem Planeten des Überflusses und der Expansion, daher bringt sie heute Abend eine gute Nachricht: Eine Wende kommt, und zwar zum Besseren. Etwas öffnet sich – eine Möglichkeit, ein unerwartetes Einkommen, eine Tür, von der du nicht einmal wusstest.

Aber jetzt kommt die wahre Lehre der Karte, und das ist das Wichtigere: Das Rad dreht sich auch, wenn es gut läuft. Die Frage ist also nicht, was du in einem knappen Monat tust, sondern was du in einem reichen Monat getan hast.

Sieh dir jetzt die Struktur des Rades an, denn darin liegt deine heutige Antwort: Der Rand rast, die Speichen sausen, aber die Mitte steht still.

Wer am Rande lebt, für den ist jeder Monat ein Kampf ums Überleben – jede Rechnung erschüttert ihn, jede Ausgabe ist eine Katastrophe. Wer aber eine Mitte aufgebaut hat, für den bleibt derselbe schlechte Monat nur ein schlechter Monat. Und diese Mitte ist nicht unbedingt ein großes Vermögen: Es genügt eine kleine Reserve, ein Wissen, ein Einkommen, das nicht von einer einzigen Quelle abhängt.

Sieh dir jetzt die vier Ecken an, denn das ist das größte Geheimnis dieser Karte: Vier geflügelte Gestalten sitzen auf den Wolken, und alle vier lesen ein Buch. Sie schauen nicht auf das Rad. Warte also nicht auf dein Glück – Glück ist eine sich drehende Sache, Wissen aber bleibt deins.

Oben auf dem Rad sitzt die Sphinx mit dem Schwert, und dieses Schwert ist die Unterscheidung: Es trennt das, was wirklich geschieht, von dem, was du dir einbildest. Ein schlechter Monat bedeutet nicht, dass „es nie besser wird“. Ein schlechter Monat ist ein schlechter Monat.

Klammere dich heute nicht an die Speiche. Wenn du gerade eine gute Phase hast, lege etwas beiseite – nicht viel, nur so viel, dass du es nicht einmal bemerkst.

In umgekehrter Position schiebst du alles auf das Glück: Wer so lebt, dessen Misserfolg und Erfolg gehören ihm nicht – und so lernt er aus keinem von beidem etwas.

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