
DER TEUFEL – finanzen
Primäre Bedeutung
Umgekehrte Bedeutung
Beschreibung
In finanziellen Angelegenheiten ist DER TEUFEL die konkretste Karte: Diese Karte gehört zum Steinbock und zur Erde, also zu Geld, Besitz und materiellen Dingen.
Und sagen wir es gleich: Das Materielle ist nicht der Teufel. Geld ist gut, Reichtum ist gut, Genuss ist gut. Das, worüber nichts mehr steht, wird zur Kette.
Schau dir die Karte genau an, wo eine Gestalt mit Ziegenkopf und Fledermausflügeln auf einem schwarzen Steinblock hockt, und an diesen Steinblock sind zwei nackte Menschen gekettet.
Nun achte auf das Wichtigste: Die Kette um ihren Hals ist locker. Weit. Sie könnten ihren Kopf problemlos daraus heben. Sie tun es nicht – und das nicht, weil die Kette stark ist, sondern weil sie nicht hinschauen.
Das ist deine Situation, wenn du in Schulden lebst oder wenn dir jeden Monat das Geld ausgeht und du nicht weißt, wohin es verschwunden ist. Die Kette ist nicht die Bank und nicht dein Gehalt: Es sind die paar Posten, die du nicht einmal ansiehst, weil du die Antwort kennst.
Nun schau, worauf er sitzt: auf einem schwarzen Steinblock, der nur ein halber Würfel ist – die andere Hälfte fehlt. Dies ist das Zeichen der Halbwahrheit, denn was der Teufel flüstert, ist niemals eine Lüge. Nur die Hälfte. „Du verdienst es.“ Wahr. „Nur dieses eine Mal.“ Wahr. „Wir leben nur einmal.“ Wahr. Was fehlt, ist die andere Hälfte des Würfels: dass du morgen früh auch derjenige sein wirst, der aufwacht, und du wirst auch derjenige sein, der die Rate zahlt.
Diese Karte ist nichts, wofür man sich schämen müsste. Geißle dich nicht – Scham blickt nämlich nach unten, und solange du nach unten blickst, siehst du nicht, was jenseits der Kette ist. Und der bestrafte Mensch gibt heimlich Geld aus.
Beachte auch die Fackel: Er hält sie nach unten und zündet damit gerade den Schwanz des Mannes an. Wer leichtfertig Kredit anbietet, leuchtet dir nicht – er zündet dich an und lässt dich glauben, dass das, was er verbrennt, deine Chance ist.
Schau diese Woche hin. Schreibe auf ein Blatt Papier, wie viel es ist. Was du beim Namen genannt hast, verliert die Hälfte seiner Kraft.
In umgekehrter Position ist diese Karte die beste Nachricht im Deck: die Befreiung – der Moment, in dem jemand aufblickt, die Kette sieht und erkennt, dass sie locker ist.
Botschaft
„Nur dieses eine Mal." Wahr. Das ist das Problem damit – dass es wahr ist.
Schau dir die Karte genau an, auf der eine ziegenköpfige, fledermausflügelige Gestalt mit Hirschgeweih auf einem schwarzen Steinblock hockt, in der linken Hand eine Fackel nach unten haltend – und an den Steinblock sind zwei nackte Menschen gekettet.
Und jetzt beachte, worauf er sitzt: auf einem schwarzen Steinblock, der nur ein halber Würfel ist. Die andere Hälfte fehlt.
Das ist deine Botschaft heute Abend, denn dies ist das Zeichen der Halbwahrheit: Was der Teufel flüstert, ist niemals eine Lüge. Nur die Hälfte. „Du verdienst es." Wahr. „Wir leben nur einmal." Wahr. „Das würde jetzt guttun." Wahr.
Was daran fehlt, ist die andere Hälfte des Würfels: dass du es auch morgen früh sein wirst, der aufwacht – und du wirst auch die Details bezahlen.
Jetzt schau dir das Wichtigste an: Die Kette um ihren Hals ist locker. Weit. Sie könnten ihren Kopf problemlos herausziehen. Sie tun es nicht – und das nicht, weil die Kette stark ist, sondern weil sie nicht hinschauen.
Wenn du jetzt in Schulden lebst, oder wenn dir jeden Monat das Geld ausgeht und du nicht weißt, wohin es verschwunden ist, dann höre: Die Kette ist nicht die Bank und nicht dein Gehalt. Es sind die paar Posten, die du nicht einmal ansiehst, weil du die Antwort kennst.
Diese Karte gehört zum Steinbock und zur Erde: zum Geld, zum Besitz, zu den Gegenständen. Und jetzt pass auf, denn das ist wichtig – das Material ist nicht der Teufel. Geld ist gut, Reichtum ist gut, Genuss ist gut. Das, worüber nichts mehr ist, wird zur Kette.
Geißle dich heute Abend nicht: Diese Karte klagt nicht an. Die Scham ist ihre listigste Falle, denn die Scham blickt nach unten – und solange du nach unten blickst, siehst du nicht, was jenseits der Kette ist. Und der bestrafte Mensch gibt heimlich aus.
Beachte auch die Fackel: Er hält sie nach unten und zündet damit gerade den Penis des Mannes an. Der Eremit hielt eine Laterne, nach vorne und nach außen, in die Dunkelheit: Er leuchtete nicht für sich selbst. Diese Gestalt leuchtet nicht – sie zündet an. Wer leichtes Geld anbietet, macht es so.
Schau einfach hin. Schreibe es auf ein Blatt Papier, wie viel – genau, nicht gerundet. Was du benannt hast, verliert die Hälfte seiner Kraft.
Und wenn es sehr schwierig ist, erwarte nicht alles von dir selbst. Es gibt Dinge, die man nicht alleine bewältigen muss.
In umgekehrter Position ist diese Karte die beste Nachricht im Deck: die Befreiung. Der Moment, in dem jemand aufblickt, die Kette sieht und erkennt, dass sie locker ist.
