DIE SONNE
Finanzen

DIE SONNEfinanzen

Primäre Bedeutung

ErfolgWachstumHeiterkeitFüllegünstige WendungDankbarkeit

Umgekehrte Bedeutung

aufgeschobener ErfolgPessimismusgetrübter ÜberflussSorge

Beschreibung

In finanziellen Angelegenheiten ist DIE SONNE eine gute Karte: Wachstum, Erfolg und jener seltene Zustand, in dem man nicht nur hat, sondern es auch gut ist, dass man hat.

Betrachte die Karte genau, wo eine riesige Sonne am Himmel strahlt, mit Gesicht, offenen Augen, und darunter sitzt ein nacktes Kind auf einem weißen Pferd, ohne Sattel, mit einer großen orangeroten Fahne in der Hand.

Und achte auf die Sonnenstrahlen, denn sie sind zweierlei: gerade und wellenförmig, abwechselnd. Die geraden sind das Licht, das erhellt, die wellenförmigen sind die Wärme, die wärmt – und diese beiden sind nicht dasselbe. Es gibt Menschen, die viel Geld haben, und nichts wärmt sie.

Diese Karte bringt beides. Und das ist selten beim Geld: Es geht nicht darum, wie viel man hat, sondern ob es wärmt.

Nun betrachte das Kind: Es ist nackt, und es kommt ihm nicht in den Sinn. Es trägt nichts, womit es zeigen könnte, wer es ist – keine Krone, keine Rüstung, keinen Rang. Wer kein Geld dafür ausgibt, gesehen zu werden, dessen Leben ist viel billiger und viel wärmer.

In der Nacht des Mondes stand alles im geliehenen Licht, und dieselbe Rechnung schien um drei Uhr morgens das Ende der Welt zu sein. Hier ist es Morgen: Sieh es dir jetzt an, bei Tageslicht. Es ist kleiner, als du dachtest.

Und bemerke das Pferd: Es ist weiß. Auf der Todeskarte schritt dasselbe weiße Pferd mit einem schwarz gepanzerten Reiter. Dasselbe Pferd – ein anderer sitzt darauf. Wenn du schon einmal einen Sturz hattest: Du hast kein anderes Leben bekommen, dasselbe trägt dich weiter.

Und bemerke die eine rote Feder im Kranz: Dieselbe Feder, die auf dem Hut des Narren war, auf der allerersten Karte, als er noch nichts hatte, nur loszog. Seitdem gab es Rüstung, Kette, Blitz, Nacht – die Feder ist geblieben. Was immer du bisher finanziell verloren hast, es hat nicht denjenigen mitgenommen, von dem du es überhaupt bekommen konntest.

Verschiebe die Freude diese Woche nicht. Wer sagt, „erst wenn ich dies und das habe“ – der hat nie Zeit. Gib heute etwas für etwas aus, das einfach gut ist.

In umgekehrter Position wirkt die aufgeschobene Freude: Du hast alles, worüber du dich freuen solltest, und du fühlst es nicht. Das ist keine Undankbarkeit, sondern Müdigkeit.

Botschaft

Es geht nicht darum, wie viel da ist. Sondern darum, ob es wärmt.

Schau dir die Karte genau an, wo eine riesige Sonne am Himmel strahlt, mit Gesicht, offenen Augen, und darunter sitzt ein nacktes Kind auf einem weißen Pferd, ohne Sattel, mit einer großen orangeroten Fahne in der Hand.

Und achte auf die Sonnenstrahlen, denn es gibt zwei Arten: gerade und wellenförmige, abwechselnd. Die geraden sind das Licht, das leuchtet, die wellenförmigen sind die Wärme, die wärmt.

Das ist deine Botschaft heute Abend, denn diese beiden sind nicht dasselbe. Manche haben viel Geld, und nichts wärmt sie – und manche haben weniger, und doch ist es bei ihnen warm.

Diese Karte bringt beides, und das ist selten beim Geld.

Schau dir jetzt das Kind an: nackt, und es denkt nicht einmal daran. Es trägt nichts, womit es zeigen würde, wer es ist – keine Krone, keine Rüstung, keinen Rang. Und jetzt pass auf, denn das ist das Herzstück deiner heutigen Botschaft: Wer kein Geld dafür ausgibt, gesehen zu werden, dessen Leben ist viel billiger. Und viel wärmer.

In der Nacht des Mondes stand alles in geliehenem Licht, und dieselbe Rechnung schien um drei Uhr morgens das Ende der Welt zu sein. Hier ist Morgen – schau es dir jetzt an, bei Tageslicht. Es ist kleiner, als du dachtest.

Und beachte das Pferd: weiß. Auf der Karte des Todes schritt dasselbe weiße Pferd langsam, gemächlich, mit einem schwarz gepanzerten Reiter auf dem Rücken. Dasselbe Pferd – ein anderer sitzt darauf.

Wenn du schon einmal gescheitert bist, wenn es schon einmal einen Monat gab, in dem du nicht wusstest, wovon: Du hast kein anderes Leben bekommen und bist kein anderer Mensch geworden. Dasselbe Pferd trägt dich weiter, nur sitzt nicht mehr die Angst darauf.

Und beachte die eine rote Feder im Kranz: dieselbe Feder, die auf dem Hut des Narren war, auf der allerersten Karte, als er noch nichts hatte, nur loszog. Die Feder ist geblieben – was auch immer du bisher verloren hast, es hat nicht das mitgenommen, von dem du es überhaupt bekommen konntest.

Verschiebe heute die Freude nicht. Wer sagt, „erst wenn dies und das auch da ist“ – der hat nie Zeit, denn es wird immer noch ein „dies auch“ geben.

Gib heute etwas für etwas aus, das einfach gut ist. Nicht viel: so viel, dass du es morgen nicht einmal bemerkst.

In umgekehrter Position verschwindet die Freude nicht, sie wird nur getrübt: Du hast alles, worüber du dich freuen solltest, und du fühlst es nicht. Das ist keine Undankbarkeit, sondern Müdigkeit.

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