
DIE LIEBENDEN – finanzen
Primäre Bedeutung
Umgekehrte Bedeutung
Beschreibung
In finanziellen Angelegenheiten sagt dir Die Liebenden, dass jede finanzielle Entscheidung tatsächlich eine Werteentscheidung ist – die Art und Weise, wie du dein Geld verteilst, ist eine genaue Landkarte dessen, was du liebst.
Betrachte die Karte genau, wo ein Mann und eine Frau nackt in einem Garten stehen, und bemerke, dass sie weder Rüstung, noch Umhang, noch irgendetwas tragen. Dies ist eine der härtesten Botschaften dieser Karte in Bezug auf Finanzen, denn die Nacktheit hier bedeutet, dass es nichts zu leugnen gibt: weder die Schulden, noch wie viel du tatsächlich ausgegeben hast, noch wie viel Angst du hast.
Die meisten finanziellen Probleme entstehen nämlich nicht aus schlechten Entscheidungen, sondern daraus, dass jemand es nicht gewagt hat, die Zahlen laut auszusprechen – weder sich selbst noch seinem Partner gegenüber.
Beachte auch die beiden Bäume: Hinter der Frau steht der Baum der Erkenntnis mit der Schlange, hinter dem Mann der Baum der Flammen mit zwölf Flammenzungen – bei ihr das Wissen, bei ihm die Zeit. Und genau das ist deine Situation, denn was dir fehlt, ist keine Information: Du weißt genau, was zu tun wäre, nur die Jahre vergehen, während du zögerst.
Die zwölf Flammen erinnern dich auch daran, dass Überfluss kein Dauerzustand ist, sondern in Jahreszeiten brennt: Es gibt Monate, in denen er lodert, und es gibt Monate, in denen er nur glimmt – und wer den knapperen Monat sofort als Misserfolg bezeichnet, hat noch kein ganzes Jahr durchlebt.
Und sieh dir diesen einsamen Berg zwischen ihnen an, auf den keiner von ihnen schaut, denn auch im Geld gibt es so einen Berg: die eine Sache, über die ihr nicht gesprochen habt. Wenn die Kasse gemeinsam ist, dann bittet dich diese Karte jetzt, euch zusammenzusetzen und die Zahlen auszusprechen – nicht aus Vorwurf, sondern weil das, was ungesagt bleibt, nicht verschwindet, sondern nur absinkt und von dort aus weiter lenkt.
Wähle also das, was mit deinen Werten übereinstimmt, nicht das, was von außen klüger erscheint: Der einfache Weg und der richtige Weg sind selten derselbe.
Botschaft
Wie du dein Geld aufteilst, ist eine genaue Landkarte dessen, was du liebst.
Schau dir die Karte genau an, wo ein Mann und eine Frau nackt in einem Garten stehen, über ihnen erhebt sich ein riesiger Engel aus den Wolken, mit ausgebreiteten Armen, flammend roten Flügeln, und hinter ihm strahlt die Sonne so hell, dass man kaum hineinsehen kann.
Und bemerke das Wichtigste: Sie tragen keine Rüstung, keinen Umhang, nichts.
Das ist deine Botschaft heute Abend, denn die Nacktheit auf dieser Karte spricht am härtesten über Finanzen: Es bedeutet, dass es nichts zu leugnen gibt – weder die Schulden, noch wie viel du tatsächlich ausgegeben hast, noch wie viel Angst du hast.
Die meisten finanziellen Probleme entstehen nämlich nicht durch schlechte Entscheidungen, sondern dadurch, dass jemand es nicht gewagt hat, die Zahlen laut auszusprechen, weder sich selbst noch der Person, mit der er zusammenlebt.
Schau dir jetzt die beiden Bäume hinter ihnen an: Hinter der Frau steht der Baum der Erkenntnis mit der Schlange, hinter dem Mann der Baum der Flammen, an dem statt Blättern zwölf Flammenzungen brennen, genau so viele, wie es Monate im Jahr gibt. Bei ihr das Wissen, bei ihm die Zeit.
Und das ist genau deine Situation, denn was dir fehlt, ist keine Information: Du weißt genau, was zu tun ist, nur die Jahre vergehen, während du zögerst. Die zwölf Flammen warten nicht auf dich.
Aber höre auch dies, denn es ist beruhigend: Überfluss ist kein Dauerzustand, sondern brennt in Jahreszeiten. Es gibt Monate, in denen er lodert, und es gibt Monate, in denen er nur glimmt – und wer den knapperen Monat sofort als Misserfolg bezeichnet, hat noch kein ganzes Jahr durchlebt.
Und jetzt schau dir den einsamen Berg zwischen ihnen an, dort hinten, auf den keiner von beiden schaut. Auch im Geld gibt es so einen Berg: Das ist die eine Sache, über die ihr nicht gesprochen habt.
Wenn ihr eine gemeinsame Kasse habt, dann setzt euch heute Abend zusammen und sprecht die Zahlen aus – nicht aus Vorwurf, sondern weil das, was ungesagt bleibt, nicht verschwindet, sondern nur absinkt und von dort aus unsichtbar weiter steuert.
Und wähle das, was mit deinen Werten übereinstimmt, nicht das, was von außen klüger erscheint: Der leichte Weg und der richtige Weg sind selten derselbe.
In umgekehrter Position arbeitet die überstürzte Entscheidung: Was du aus Angst kaufst, bezahlst du zweimal – einmal in Geld und einmal darin, dass es nicht das war, was du wirklich wolltest.
