VIER DER MÜNZEN
Finanzen

VIER DER MÜNZENfinanzen

Primäre Bedeutung

SparenSparsamkeitStabilitätReserveRisikovermeidungEngeAngst vor MangelLoslassen

Umgekehrte Bedeutung

GeizSelbstverleugnungkrampfhaftes SparenGeldangstverpasste Investition

Beschreibung

In finanziellen Angelegenheiten ist die Vier der Münzen die am meisten missverstandene Karte.

Es geht nicht um Reichtum. Es geht um das Festhalten. Und das Festhalten hängt nicht davon ab, wie viel man hat. Diese Karte erscheint oft bei jemandem, der objektiv keine Probleme hat: Er hat Arbeit, Ersparnisse, und doch hat er jeden Tag Angst.

Schau dir den Kopf auf dem Bild an. Er trägt nicht nur eine Krone – auch eine Münze, die er balanciert. Das Geld ist in deinem Kopf, nicht auf deinem Konto. Dort wäre es vielleicht sogar genug. Du wachst morgens damit auf, du schläfst abends damit ein.

Die Knappheit liegt nicht im Betrag. Sondern in der Einstellung.

Und verurteile dich nicht dafür. Dieser Mensch ist nicht gierig – er hat Angst. Es gab eine Zeit, in der wirklich nichts da war: Man musste das Brot abzählen, oder es wurde ihm weggenommen, was ihm gehörte. Sein Festhalten ist kein Fehler, sondern eine Erinnerung. Nur was ihn damals gerettet hat, behindert ihn jetzt.

Die Vier in der Farbe Erde ist der Punkt, an dem man zum ersten Mal etwas zu verlieren hat. Solange du nichts hattest, warst du mutig. Jetzt, da du vier Münzen hast, hast du Angst. Du brauchst nicht mehr Geld. Weniger Angst.

Deine Sparsamkeit ist ein Wert. Deine Rücklagen sind Stärke. Das will dir niemand nehmen.

Aber was du krampfhaft festhältst, kann nicht wachsen. Der Samen in deiner Hand keimt nicht – er muss in die Erde gelegt werden, wo eine Zeit lang nichts zu sehen ist. Das Geld, das in der Schublade liegt, ist jedes Jahr weniger wert. Auch Sicherheit hat ihren Preis, du zahlst ihn nur langsamer.

Lass diese Woche etwas los. Ein kleines bisschen. Nur damit deine Hand lernt: Sie kann sich öffnen.

Botschaft

Du bist nicht gierig. Das möchte ich zuerst sagen, denn vielleicht wirfst du es dir manchmal selbst vor – oder jemand anderes wirft es dir vor.

Du bist nicht gierig. Du hast Angst.

Schau dir die Karte an. Da sitzt ein Mensch mit einer Krone auf dem Kopf, auf der er eine Münze balanciert. Eine andere drückt er mit beiden Armen an seine Brust. Unter seinen Füßen liegen noch zwei weitere. Er hat alles – und kann sich nicht bewegen.

Diese Münze auf seinem Kopf ist deine Botschaft. Das Geld ist nicht auf deinem Konto. Es ist in deinem Kopf. Dort wäre es vielleicht genug – aber du wachst morgens damit auf und schläfst abends damit ein. Denn die Knappheit liegt nicht in der Summe. Sondern in der Betrachtungsweise.

Und verurteile dich nicht dafür. Es gab eine Zeit in deinem Leben, in der es wirklich nicht da war. Als man bis zum Monatsende rechnen musste, oder dir weggenommen wurde, was dir gehörte. Wer das einmal erlebt hat, kann nie wieder locker mit dem umgehen, was er in den Händen hält. Dein Festhalten ist kein Fehler. Es ist eine Erinnerung.

Nur, was dich damals gerettet hat, behindert dich jetzt.

Deine Sparsamkeit ist ein Wert. Dein Vorrat ist Stärke. Niemand will dir das wegnehmen, und es wird auch nicht verlangt, dass du verantwortungslos bist. Das wirst du auch niemals sein.

Eine einzige Sache wird heute verlangt. Lass diese Woche etwas los. Ein kleines bisschen. Kauf dir etwas, wofür es keinen rationalen Grund gibt. Gib jemandem etwas. Bezahle etwas, das Freude bringt, keinen Nutzen.

Nicht, um es zu verschwenden. Sondern damit deine Hand lernt, dass sie sich öffnen kann – und nichts passiert.

Was du krampfhaft festhältst, kann nicht wachsen. Der Samen in deiner Hand keimt nicht.

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Angyalságok